»»Gedichte 3
So, auch meine Veränderungen fließen in meine Gedichte....^^
fremd
Ich sitze auf einem anderen Bett, das jetzt meins ist. meine Bücher stehen in einem anderen Regal, das jetzt meins ist. Vertraute Gegenstände um mich herum - in einer anderen Umgebung. einer fremden Umgebung. Doch gerade sie sind es, die das Fremde etwas vertrauter machen. Und die Zeit wird ihr Übriges beitragen…
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Ein neues Gedicht! Seit langem, ich weiß...... Hat auch nen aktuellen Bezug, auch wenn ihn wohl kaum einer versteht.....^^
Faszination Begeisterung als Zuschauer. der Text selbst Dynamik Eigenständigkeit und trotz allem verliert es nichts von seinem Zauber. nun ist es vorbei. beides. doch Verbrennungen bleiben hinterlassen Narben auch schöne Sprachlosigkeit am Ende
*** Dieses Mal bin ich etwas apokalyptisch....
Wolken ziehen sich zusammen. Der Himmel verdunkelt sich. Wind kommt auf. Die Tiere verschwinden, Vögel verstummen. Sie wissen es.
Nur wieder eines dieser merkwürdigen Sommergewitter. Gleichgültig blicken wir nach oben. Ärgern uns, weil wir befürchten, ein wenig nass zu werden.
Das nahende Getrappel von Hufen tun wir ab als Presslufthämmer. Die vier Reiter bemerkt niemand bis sie schleichend ihr Werk verrichten.
Sie haben bereits begonnen. Menschliche Wesen bekämpfen sich. Andere hungern. Seuchen kriechen herum. Ihnen folgt eine dunkle Gestalt.
Doch wir sind unfähig es zu erkennen, selbst dann, wenn es beinahe vorüber ist versuchen wir plötzlich es aufzuhalten.
*** Was bildhaftes...... Mein Geist entfaltet seine Flügel und erhebt sich und fliegt davon. So weit, dass selbst ich ihn manchmal nicht einfangen kann.
Mein Herz entfaltet seine Schwingen doch es stößt an Stangen eines Käfigs. Des Käfigs der Realität, der in Zusammenarbeit mit meiner Unsicherheit errichtet wurde. *** Nach langer Zeit mal wieder etwas Neues von mir: Die Zeit kann keine Wunden heilen sie kann sie nur mit einem Pflaster überdecken. Und nach einer Weile hält dieses Pflaster nicht mehr und sie reißen wieder auf. Und bluten.
Die Zeit kann keine Gefühle verschwinden lassen sie kann sie nur in andere umwandeln. Oder abschwächen. Doch nach einer Weile flammen sie wieder auf. Und quälen.
Die Zeit hat Macht über uns, bestimmt uns, in allem, was wir tun. Doch sie kann uns nicht helfen. Auch wenn sie es vielleicht wollte....
*** Und nochmal was aus dem Urlaub: Eingesperrt in eine Welt aus lieblosem Stein Kreise ziehend immer wieder an Grenzen stoßend und doch verliert er nichts von seiner Eleganz oder seinem Zauber.
*** Tja, was ein Urlaub nicht alles hervorbringt..... Die Wellen umspülen meine Füße. Zuerst nur sanft, dann werden sie heftiger ich ändere meinen Lauf ein wenig. Manchmal zieht sich das Meer zurück hinterlässt feuchten Sand, in dem Spuren meiner Füße zu sehen sind. Und auch wenn das Meer sie sofort wieder mit sich nimmt, wünschte ich, dass es vier Reihen mit sich nehmen würde. Denn dann wüsste ich, dass du bei mir wärest.
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Was Neues von mir, hat mit Loslassen von einem Gefühl zu tun: Ich stehe auf einem Steg Du sitzt in einem kleinen Boot es sind keine Ruder mehr da nur ein Seil hält das Boot am Ufer ich schneide es durch und sehe zu wie du dich langsam entfernst die Wehmut steht noch kurz neben mir dein Boot verschwindet jedoch nicht in der Ferne an einem anderen Steg legt es an an einem anderen Teil meiner selbst
*** Es gibt da einige Veränderungen in meinem Leben, mit denen ich nicht zufrieden bin, die ich aber nicht ändern kann. Eine davon ist in diesem Gedicht ausgedrückt: Alte Bäume würdevoll in einem Garten verwildert und doch erfüllt von Erinnerungen.
Ungeheuer nur ein einziges aus Stahl macht alles zu Nichte und hinterlässt nur eine öde Fläche.
Keine Erinnerungen mehr. Dafür Tränen. Aus dem Boden gerissene Kindheit. Raum für Neues. Jedoch nicht für uns.
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Und weils so schön war (oder auch nicht^^) nochmal was Neues: Eine weite schwarze Wiese. Erst weit weg einige Lichter. Über mir Straßenlaternen. Erst dahinter der Mond. Wasser rauscht an einem Wehr. Die Ruhe. Immer wieder gestört durch vorbei rauschende Autos. Ihr Geräusch hallt wieder. Wird zurückgeworfen von der Nacht. Die Nacht will es nicht haben. Ruhe ist das was sie sucht das haben wir gemeinsam.
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Der Protti wollte was Neues von mir und zufällig entstand da sogar was, bitteschön: Ein Fahrrad. Unsanft hat es jemand an den Fuß der Steintreppe geworfen. Es stand einmal weiter oben angelehnt am Geländer.
Ich bin dieses Fahrrad.
Obwohl ich in der Realität die Treppen hinauf steige bleibt meine Seele dort unten liegen neben dem Fahrrad.
Ob uns jemals jemand die Treppe hinauf führen wird?
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Zu Ostern was Aktuelles von mir (war quasi ein "Reizwortgedicht", lange Geschichte....^^)
Die Zeit verrinnt immer schneller Der Fortschritt treibt sie noch an Wir sind es durch die alles schneller läuft Der Rausch der Geschwindigkeit muss immer gesteigert werden
Doch wissen wir überhaupt auf was wir zu steuern?
Erst im Tod endet das alles Engel haben es nicht eilig bei ihnen ist die Zeit aufgehoben Für einen Moment innehalten bringt uns ihnen näher lässt uns das Leben betrachten gibt uns eine andere Sicht der Dinge Und wenn wir wieder Teil des schnellen Stroms werden wissen wir vielleicht wie unser Ziel aussieht und warum wir es so eilig haben ***
Ein wenig romantischer Einfluss.....^^
Du bist meine blaue Blume mit unendlicher Sehnsucht suche ich dich zu erreichen doch weiß ein Teil von mir dass dies nicht möglich ist
mein unsicheres Selbst macht es mir schwer der Mut will mir nicht zu Hilfe eilen nur die Melancholie leistet mir noch Gesellschaft
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Wieder mal was neues von mir....Irgendwie komme ich in letzter Zeit zu wenig zum Schreiben....*schnüff* es gibt keine Ablenkung wenn doch, ist sie nur kurz bin rastlos bin getrieben finde keine Ruhe nicht einmal im Schlaf wenn ich überhaupt einschlafe manchmal wünsche ich mir einfach nicht mehr auf zu wachen außer ich würde neben dir aufwachen aber das wird wohl nicht geschehen und so wird deine erscheinung mich auch weiterhin in meinen gedanken verfolgen und ich habe nicht die kraft mich davon zu lösen ***
Heute hats mich einfach überfallen (meine Gefühle?) und ich musste das Folgende zu Papier bringen. Mein Herz
Ständig schlägt es hat keine Ruh immer zu immer zu
aus meiner Brust will ich es reißen es schlagen sehen in meiner Hand
und dann wegwerfen gegen ein neues tauschen
Sehnsucht Einsamkeit Liebe Selbstzweifel sind dann verschwunden
erst dann bin ich frei
wirklich frei?
*** Es wird nie mehr so sein wie es war Wir sind der Veränderung unterworfen Er wird nicht zurückkommen Feuer und Erde haben ihn in sich aufgenommen und geben ihn nicht wieder her aber wir wir sind noch hier und obwohl der Verstand klar sieht lebt das Herz in einer anderen Welt in der es daran glauben kann dass alles wieder so wird wie es war und dann gibt es Momente in denen die grausame Wahrheit bis ins Herz dringt wie ein Schwert irgendwann ist das Herz so oft durchdrungen worden dass die Traumblase endgültig zerplatzt
*** Eine Meinung So gut wie jeder hat eine oder glaubt das zumindest sie ist frei oder sollte es sein sie ist stark in den meisten Fällen so stark dass sie Brüder und Freunde zu Feinden macht Länder teilt und letztendlich nichts erreicht außer Leid und Tod
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wir bleiben starr sitzen bis das Licht wieder an geht dann wischen wir das kleine Tränchen von der Wange und gehen nach draußen die Bedrücktheit nehmen wir mit tragen sie durch die Straßen hinunter in die U-Bahn und auch weiter in den Bus wir entfernen uns immer mehr von diesem Raum und sie wird kleiner doch wenn wieder Schweigen eintritt verlieren sich unsere Gedanken im Dunkel der Nacht
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