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So, auch meine Veränderungen fließen in meine Gedichte....^^

fremd

Ich sitze
auf einem anderen Bett,
das jetzt meins ist.
meine Bücher stehen in einem anderen Regal,
das jetzt meins ist.
Vertraute Gegenstände um mich herum
- in einer anderen Umgebung.
einer fremden Umgebung.
Doch gerade sie sind es,
die das Fremde etwas vertrauter machen.
Und die Zeit
wird ihr Übriges beitragen…


***


Ein neues Gedicht! Seit langem, ich weiß...... Hat auch nen aktuellen Bezug, auch wenn ihn wohl kaum einer versteht.....^^

Faszination
Begeisterung
als Zuschauer.
der Text selbst
Dynamik
Eigenständigkeit
und trotz allem
verliert
es nichts von seinem Zauber.
nun ist es vorbei.
beides.
doch Verbrennungen bleiben
hinterlassen Narben
auch schöne
Sprachlosigkeit
am Ende


***

Dieses Mal bin ich etwas apokalyptisch....

Wolken ziehen sich zusammen.
Der Himmel verdunkelt sich.
Wind kommt auf.
Die Tiere verschwinden,
Vögel verstummen.
Sie wissen es.

Nur wieder eines dieser
merkwürdigen Sommergewitter.
Gleichgültig blicken wir nach oben.
Ärgern uns, weil wir befürchten,
ein wenig nass zu werden.

Das nahende Getrappel von Hufen
tun wir ab als Presslufthämmer.
Die vier Reiter bemerkt niemand
bis sie schleichend ihr Werk verrichten.

Sie haben bereits begonnen.
Menschliche Wesen bekämpfen sich.
Andere hungern.
Seuchen kriechen herum.
Ihnen folgt eine dunkle Gestalt.

Doch wir sind unfähig
es zu erkennen,
selbst dann, wenn es beinahe vorüber ist
versuchen wir plötzlich
es aufzuhalten.

***

Was bildhaftes......

Mein Geist
entfaltet seine Flügel
und erhebt sich
und fliegt davon.
So weit,
dass selbst ich
ihn manchmal nicht einfangen kann.

Mein Herz
entfaltet seine Schwingen
doch es stößt an Stangen
eines Käfigs.
Des Käfigs der Realität,
der in Zusammenarbeit
mit meiner Unsicherheit
errichtet wurde.

***

Nach langer Zeit mal wieder etwas Neues von mir:


Die Zeit kann keine Wunden heilen
sie kann sie nur
mit einem Pflaster überdecken.
Und nach einer Weile
hält dieses Pflaster nicht mehr
und sie reißen wieder auf.
Und bluten.

Die Zeit kann keine Gefühle verschwinden lassen
sie kann sie nur
in andere umwandeln.
Oder abschwächen.
Doch nach einer Weile
flammen sie wieder auf.
Und quälen.

Die Zeit hat Macht über uns,
bestimmt uns,
in allem, was wir tun.
Doch sie kann uns nicht helfen.
Auch wenn sie es
vielleicht wollte....


***

Und nochmal was aus dem Urlaub:

Eingesperrt
in eine Welt aus
lieblosem Stein
Kreise ziehend
immer wieder
an Grenzen stoßend
und doch
verliert er nichts
von seiner Eleganz
oder seinem Zauber.

***

Tja, was ein Urlaub nicht alles hervorbringt.....

Die Wellen umspülen meine Füße.
Zuerst nur sanft,
dann werden sie heftiger
ich ändere meinen Lauf ein wenig.
Manchmal zieht sich das Meer zurück
hinterlässt feuchten Sand,
in dem Spuren meiner Füße zu sehen sind.
Und auch wenn das Meer
sie sofort wieder mit sich nimmt,
wünschte ich,
dass es vier Reihen mit sich nehmen würde.
Denn dann wüsste ich,
dass du bei mir wärest.

***

Was Neues von mir, hat mit Loslassen von einem Gefühl zu tun:

Ich
stehe auf einem Steg
Du
sitzt in einem kleinen Boot
es sind keine Ruder mehr da
nur ein Seil hält das Boot am Ufer
ich schneide es durch
und sehe zu
wie du dich langsam
entfernst
die Wehmut
steht noch kurz
neben mir
dein Boot
verschwindet
jedoch nicht
in der Ferne
an einem anderen
Steg legt es an
an einem anderen
Teil meiner selbst

***

Es gibt da einige Veränderungen in meinem Leben, mit denen ich nicht zufrieden bin, die ich aber nicht ändern kann. Eine davon ist in diesem Gedicht ausgedrückt:

Alte Bäume
würdevoll
in einem Garten
verwildert
und doch erfüllt von
Erinnerungen.

Ungeheuer
nur ein einziges
aus Stahl
macht alles zu Nichte
und hinterlässt
nur eine öde Fläche.

Keine Erinnerungen mehr.
Dafür Tränen.
Aus dem Boden gerissene
Kindheit.
Raum für Neues.
Jedoch nicht für uns.

***


Und weils so schön war (oder auch nicht^^) nochmal was Neues:

Eine weite schwarze Wiese.
Erst weit weg einige Lichter.
Über mir Straßenlaternen.
Erst dahinter der Mond.
Wasser rauscht an einem Wehr.
Die Ruhe.
Immer wieder gestört
durch vorbei rauschende Autos.
Ihr Geräusch hallt wieder.
Wird zurückgeworfen
von der Nacht.
Die Nacht will es nicht haben.
Ruhe ist das
was sie sucht
das haben wir gemeinsam.

***

Der Protti wollte was Neues von mir und zufällig entstand da sogar was, bitteschön:

Ein Fahrrad.
Unsanft hat es jemand
an den Fuß
der Steintreppe geworfen.
Es stand einmal weiter oben
angelehnt am Geländer.

Ich bin dieses Fahrrad.

Obwohl ich in der Realität
die Treppen hinauf steige
bleibt meine Seele dort unten liegen
neben dem Fahrrad.

Ob uns jemals jemand die Treppe hinauf führen wird?



***

Zu Ostern was Aktuelles von mir (war quasi ein "Reizwortgedicht", lange Geschichte....^^)

Die Zeit verrinnt
immer schneller
Der Fortschritt
treibt sie noch an
Wir sind es
durch die alles schneller läuft
Der Rausch der Geschwindigkeit
muss immer gesteigert werden

Doch wissen wir überhaupt
auf was wir zu steuern?

Erst im Tod
endet das alles
Engel haben es nicht eilig
bei ihnen ist die Zeit aufgehoben
Für einen Moment innehalten
bringt uns ihnen näher
lässt uns das Leben betrachten
gibt uns eine andere Sicht der Dinge
Und wenn wir wieder Teil
des schnellen Stroms werden
wissen wir vielleicht
wie unser Ziel aussieht
und warum
wir es so eilig haben

***


Ein wenig romantischer Einfluss.....^^

Du bist meine blaue Blume
mit unendlicher Sehnsucht
suche ich dich zu erreichen
doch weiß ein Teil von mir
dass dies nicht möglich ist

mein unsicheres Selbst
macht es mir schwer
der Mut
will mir nicht zu Hilfe eilen
nur die Melancholie
leistet mir noch Gesellschaft


***

Wieder mal was neues von mir....Irgendwie komme ich in letzter Zeit zu wenig zum Schreiben....*schnüff*

es gibt keine Ablenkung
wenn doch,
ist sie nur kurz
bin rastlos
bin getrieben
finde keine Ruhe
nicht einmal im Schlaf
wenn ich überhaupt
einschlafe
manchmal wünsche ich mir
einfach nicht mehr auf zu wachen
außer
ich würde neben dir aufwachen
aber das
wird wohl nicht geschehen
und so
wird deine erscheinung
mich auch weiterhin in meinen gedanken
verfolgen
und ich habe nicht die kraft
mich davon zu lösen

***


Heute hats mich einfach überfallen (meine Gefühle?) und ich musste das Folgende zu Papier bringen.

Mein Herz

Ständig schlägt es
hat keine Ruh
immer zu
immer zu

aus meiner Brust
will ich es reißen
es schlagen sehen
in meiner Hand

und dann wegwerfen
gegen ein neues tauschen

Sehnsucht
Einsamkeit
Liebe
Selbstzweifel
sind dann verschwunden

erst dann
bin ich frei

wirklich frei?


***


Es wird nie mehr so sein
wie es war
Wir sind der Veränderung unterworfen
Er wird nicht zurückkommen
Feuer und Erde
haben ihn in sich aufgenommen
und geben ihn nicht wieder her
aber wir
wir sind noch hier
und obwohl der Verstand klar sieht
lebt das Herz
in einer anderen Welt
in der es daran glauben kann
dass alles wieder so wird
wie es war
und dann gibt es Momente
in denen die grausame Wahrheit
bis ins Herz dringt
wie ein Schwert
irgendwann ist das Herz
so oft durchdrungen worden
dass die Traumblase
endgültig
zerplatzt





***


Eine Meinung
So gut wie jeder
hat eine
oder glaubt das zumindest
sie ist frei
oder sollte es sein
sie ist stark
in den meisten Fällen
so stark
dass sie
Brüder und Freunde
zu Feinden macht
Länder teilt
und letztendlich
nichts erreicht
außer
Leid
und Tod

***




wir bleiben starr sitzen
bis das Licht wieder an geht
dann wischen wir
das kleine Tränchen
von der Wange
und gehen nach draußen
die Bedrücktheit
nehmen wir mit
tragen sie durch die Straßen
hinunter in die U-Bahn
und auch weiter in den Bus
wir entfernen uns immer mehr
von diesem Raum
und sie wird kleiner
doch wenn wieder Schweigen eintritt
verlieren sich unsere Gedanken
im Dunkel der Nacht



 

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